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Hast du Hoffnung?

"Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes." Römer 15,13

Hast du Hoffnung?

Worauf gründest du deine Hoffnung?

Was ist denn eigentlich Hoffnung?


Heutzutage sagen Viele zu Recht, dass sie keine Hoffnung mehr haben.

Doch warum?

Weil das System, die Politik, die Wirtschaft oder die Wissenschaft versagt hat?


Vielleicht hast du alle Hoffnung in diese Welt verloren.

Du hast die Hoffnung an dich selber verloren.

Und nun hast du auch noch die Hoffnung an deine Familie, Freunde und Verwandte verloren?


Wo nichts mehr zu hoffen ist, bleibt nur noch Mutlosigkeit, Gleichgültigkeit und seelische Leere.


In der Bibel wird uns von einem Mann berichtet, der sein Wohnort, seine Verwandten, sein sicheres Umfeld und seine Existenz verlässt, um auf Hoffnung hin in ein neues Land zu kommen. Er weiß nichts über dieses Land.

Er weiß nur dass es ein schwieriges Unternehmen ist und viele Gefahren birgt.


Und vielleicht ähnelt dieser Mann dir hierin. Du hast deine Familie, dein festen Halt und deine sichere Behausung verlassen um dich aufzumachen, um in Freiheit zu leben.

Du hattest eine Hoffnung auf ein besseres Leben. Es fühlte sich anfangs auch wie Freiheit an und doch wurde dir dies später zum Verhängnis.

- Menschen, die dir viel bedeuten, wollen nichts mehr mit dir zu tun haben.

- Eigener Zwang, anstelle der Freiheit, steuern dein Handeln und Denken.

- Nicht du, sondern etwas anders hat die Kontrolle deines Lebens übernommen und du bist dem Hilflos ausgeliefert.

Und vielleicht ist das deine Situation.


Und genau in dieser aussichtslosen, schutzlosen und düsteren Situation durfte dieser Mann, Gott erfahren.

- Abram war sein Name.

Gott führte Abram durch viele Schwierigkeiten, durch Hindernisse und durch die sengende Wüste.

Er gab ihm Verheißungen die unvorstellbar erschienen. Sodass Abram an sich selber verzweifelte.

- Er sollte einen Sohn von seiner Frau Sarah bekommen, doch sie war unfruchtbar.

Und als Gott ihm mit 99 Jahren an dieses Versprechen erinnert, da erscheint es dem Abram für unmöglich. Seine Frau war bereits über 90 Jahre und er ging auf die 100 zu.

Wie sollte das geschehen? Da ist der leibliche Körper zu alt um Leben hervor zu bringen. Unmöglich konnten sie in diesem Altar noch ein Kind bekommen. Und doch fordert Gott von ihm, dass er auf Hoffnung hin daran im glauben festhalten soll.


Wir lesen in der Bibel, im Römerbrief von Abram: Röm.4,18

"Er hat da, wo nichts zu hoffen war, auf Hoffnung hin geglaubt, dass er ein Vater vieler Völker werde, gemäß der Zusage: „So soll dein Same sein!“

Da wo alle menschliche Hoffnung vergebens war und irdische Machbarkeit erschöpft war.

Da bleibt dem Abram nur der Glaube an Gott. Seine innerliche Ausrichtung auf Gott und die Erwartungshaltung, dass Gott einschreiten wird.


Da wo alle menschliche Hoffnung erloschen ist.

Wo wir eben kein Ausweg mehr sehen. Wo die Grenzen der Möglichkeiten erreicht sind.

Und wo das Objekt der Hoffnung unerreichbar erscheint.

- Da leuchtet die herrliche Hoffnung Gottes!!!

- Gott setzte die Sterne in den Himmel, damit sie in der Dunkelheit leuchten sollen.


Eine Antwort auf die Frage: Warum Gott gewisse Dinge zulässt? Ist die, dass wir aufgeben sollen die Hoffnung in uns selber und im irdischen zu suchen.

Diese Tragfläche ist zu unsicher, zu instabil. Sie kann nicht halten, was sie verspricht.


Gerade diese unsicheren Zeiten, in denen wir leben, zeigen uns doch, dass in einem Moment plötzlich alles anders sein kann.

Nichts und Niemand kann uns die Sicherheiten geben, die uns völlig ruhig werden lässt.


Doch einer kann es!

Gott will unsere Zuflucht, unsere sichere Burg und unsere Festung sein. Gott allein hat die Macht uns Halt im größten Sturm zu geben.

Er hält was er verspricht und ist Treu in seinem Handeln. Wir ehren ihm, wenn wir unsere Hoffnung auf ihn setzen!


In Psalm 62,6 lesen wir

„Sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn ER ist meine Hoffnung.“


Und genau das erlebt der Abram! Das unmögliche wird wahr.

Seine Frau Sarah wird Schwanger und bekommt einen Sohn, den sie Isaak nennen. Und aus Isaak entstand ein unzählig großes Volk.


Und wir lesen wieder im Römerbrief 4,20-21:

"Er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark durch den Glauben, indem er Gott die Ehre gab und völlig überzeugt war, dass Er das, was Er verheißen hat, auch zu tun vermag."

Abram glaubte, das Gott in der Lage war, das zu tun, was ihm unmöglich war. Er dachte wohl darüber nach, dass seine biologischen Chancen schlecht standen. Er ignorierte diese Tatsache nicht, daher setzte er viel mehr seine Hoffnung ganz auf GOTT!


Jeder von uns ist schon mal an die Grenzen seiner Machbarkeit gestoßen.

Wo wir nicht mehr weiter konnten, wussten oder auch wollten.

- Wir stellen fest, dass wir den Naturgewalten machtlos ausgeliefert sind.

- Wir stellen fest, dass unsere Gesundheit und Lebenszeit nicht in unserer Macht steht.

- Ein Augenblick kann das ganze Leben verändern.

Eben noch saßest du mit jemanden auf der Bank und am nächsten Tag erfährst du, dass diese Person nicht mehr lebt. Du stehst in der Blüte deines Lebens, denkst du bist gesund und stark und plötzlich wachst du im Krankenhaus auf, mit der Diagnose dass du schwer Krank bist.

- Wir stellen es häufig beim überwinden von schlechten Gewohnheiten und Süchten fest.

Du hast mit Sicherheit auch schon mal versucht dein Leben zu ändern. Es zu verbessern und zu ordnen. Dinge aufzugeben und die Kontrolle darüber zu erlangen. Doch am Ende bist du doch gescheitert.


Zurzeit plagt viele Menschen Unsicherheit und Hoffnungslosigkeit, weil Krankheiten, Epidemien und Wirtschaftskrisen über uns einbrechen und wir sind dem schutzlos ausgeliefert.

Menschen haben Angst, weil Sie keinen sicheren Anker haben.


Ich weiß nicht wie es dir geht. Ob du Sorgen, Zukunftsängste oder irgendwelche Nöte hast.

Doch ich kann dir versichern, Gott will dir begegnen.

In der tiefsten Finsternis möchte Gott auf sich Aufmerksam machen und dir Hoffnung schenken.

Gleich zu Anfang des ersten Petrusbriefes lesen wir unglaublich kraftvolle Worte:

1.Petr.1,3-4

„Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe,…“


Wenn wir dies wirklich vollumfänglich verstehen, was der Petrus uns hier mitteilen möchte, dann wird es uns warm ums Herz.

Diese Worte offenbaren uns die Motive aus Gottes handeln.


Gott handelt, so wie bei Abram, in einer aussichtslosen und hoffnungslosen Lage. Und er tut es nicht, weil es seine Pflicht wäre, weil er es muss oder weil er etwas davon hätte. Nein er tut es, weil er Barmherzig ist. Weil er uns zugeneigt ist. Weil er uns liebt!


Da wo wir kraftlos sind und uns nicht selber retten können. Da kommt Gott uns zu Hilfe. Das Problem, indem wir alle stecken ist;

- Das jeder Mensch befleckt von der Sünde ist. Niemand kann sich davon freisprechen. Wir stehen alle auf der gleichen Seite.

- Und daher ist alles der Vergänglichkeit unterworfen.

Die Umwelt, in der wir leben, unsere Gesundheit und auch unser Leben werden einmal zu Ende gehen.

- Die letzte Blume wird einmal verwelken und auch du wirst einmal deine letzte Kerze auspusten.

Doch viel schlimmer ist, dass unsere Seele in diesem Zustand, für die Finsternis bestimmt ist.


In dieser Sache ist die Bibel eindeutig, klar uns scharf! Sie warnt uns, dies Gleichgültig zu tolerieren und legt unser Blick auf das Handeln Gottes.


Gott, der Vater schickte in seiner Barmherzigkeit, seinen einzigen eingeborenen Sohn Jesus Christus auf diese Welt. Gott wurde Mensch, aus Haut und Knochen. Und das mit einem Ziel.

Damit er die Sünde der Welt ans Kreuz von Golgatha heftete.

Jesus Christus starb anstelle des Sünders.

Und jeder der im Glauben sich an ihn als Erlöser wendet, darf Vergebung der Sünde erleben und wird zu einem neuen Menschen in Christus geboren. Das ist die Wiedergeburt von der Petrus spricht. Es bedeutet nichts anderes, als das wir die Identität Christi annehmen. Unser alter sündiger Mensch stirbt mit Christus am Kreuz und weil Jesus von den Toten auferstanden ist, haben wir nun Hoffnung auch aufzuerstehen zur Ewigkeit der Herrlichkeit Gottes.


Diese Hoffnung ist keine tote, sondern eine lebendige Hoffnung.

Dessen Regungen und Bewegungen wir hier, schon im Leben wahrnehmen.

Die lebendige Hoffnung ist die Frucht des Glaubens.

Sie lässt uns ruhig werden, sie gibt uns Zuversicht und Gewissheit, egal was um uns herum passiert.

Sie gründet sich auf eine Tatsache des Werkes Gottes und nicht auf unser Verdienst und Möglichkeiten.


Gott will dir das Erbe einer ewigen Behausung im Himmel anbieten und das einzige das er im Gegenzug von dir möchte ist dein Glaube. Aber kein toter Glaube ohne Auswirkung. Nein wenn er dir eine lebendige Hoffnung schenkt, dann möchte er auch einen lebendigen Glauben an ihn.

Der Glaube, dass Gott das Wunder in deinem Leben wirkt. Das Er dich mit seiner Gnade beschenkt und du sein Erbe empfängst.


Dieses Erbe ist …

… unvergänglich, wo doch alles der Vergänglichkeit unterworfen ist

… unbefleckt, wo die Sünde die Welt noch befleckt

… unverwelklich, wo dein Lebenskraft verwelkt.


Ich möchte dich in Namen Jesus Christus einladen, sein Erlösungswerk anzunehmen und ein Kind Gottes zu werden.

Vielleicht hast du den Wunsch dem Ruf Gottes zu folgen oder du hast noch Fragen, dann möchten wir uns dir zur Verfügung stellen.

Ich möchte mit einem Bibelvers aus Röm.5,5 abschließen


"Die Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist"

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