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Wie schauen wir auf Christus?


Weihnachten ist längst mehr geworden als ein besinnliches Christenfest, an dem wir an die Geburt unseres Herrn Jesus Christus gedenken. Heute glitzern die Schaufenster, überall werden Lichterketten und Dekoration auf gehangen. Weihnachtliche Musik wird gespielt und eine Wohlfühlatmosphäre wird geschaffen. Und ich freu mich auf diese Zeit. Es ist eine sehr schöne Zeit.

Doch das Problem ist, dass dies als Marketingstrategie missbraucht wird. In der Weihnachtszeit beginnt die Umsatzstärkste Verkaufszeit im Jahr.

Ein Familienfest jagt dem anderen und es werden jede Menge Geschenke verteilt.

Doch wenn man sich dann mal Zeit nimmt, in die Augen der Menschen zu schauen, so kann man ganz unterschiedliche Emotionen ablesen.


Wenn wir uns die Weihnachtsgeschichte anschauen, so sehen wir sehr schnell das die Menschen unterschiedlich auf diesen neugeborenen Jungen schauten.

1. Elisabeth wurde während der Anwesenheit des Kindes und das noch im Mutterleib, bereits mit dem Heiligen Geist erfüllt und sah in ihm, voller Freude. ihren Herrn (Lk.1,43)

2. Maria, die Mutter Jesus, sie bricht in einen Lobpreis aus. Sie erkennt die Barmherzigkeit Gottes und es führt dazu, dass ihre Seele den Herrn erhebt und ihr Geist freut sich über Gott ihren Retter. (Lk.1,46-56)


3. Die Hirten brachen auf und wollten mit eigenen Augen sehen, wie in der Stadt Davids der Retter geboren ist, welcher Christus, der Herr ist. Und voller Begeisterung erzählten Sie es weiter und machten es überall bekannt. (Lk.2,8-20)


4. Und die es von den Hirten hörten, verwunderten sich darüber, waren erstaunt. "Kann das stimmen?" (Lk.2,18)


5. Als Maria und Josef nach Jerusalem kamen um ein Opfer für ihren Erstgeborenen zu bringen. Da trafen Sie auf Simeon, einem gottesfürchtigen Mann, der diesen Jesus auf seine Arme nahm und Gott lobte. Mit erwartenden Augen, dass er den gesalbten sehen würde, sieht er auf diesen Knaben und dankt Gott mit den Worten: „Denn meine Augen haben dein Heil gesehen.“ (Lk.2,25-31)


6. Und auch die alte Prophetin Hanna (mindestens 84Jahre alt) trat hinzu und pries den Herrn, als Sie diesen Jungen sah. (Lk.2,36-38)

Alle diese Personen trugen einen Glanz in ihren Augen. Ihre Augen leuchteten vom Anblick diesen Knabens. Es löste Bewunderung, Lob, Preis Anbetung und Freude in ihnen aus.

7. Doch wir sehen auch auf der anderen Seite, dass es erschrecken im König Herodes auslöste. (Mt.2,3) Voller Grimm und Zorn ließ er den Befehl ergehen, alle Knaben unter zwei Jahre im ganzen Gebiet Bethlehem zu töten. (Mt.2,16-18)


8. Ein großes Jammern und Klagen zog durch diesen Ort. Und Mütter ließen sich nicht trösten, da ihre geliebten Babys kaltblütig ermordet wurden.


Gefühle zeigen uns häufig die Realität, wie es um uns steht und wie es uns wirklich geht. Und die Augen sind die besten Ablesefenster für unsere Gefühle, unser Denken und unsere Haltung. Sie sind das Tor in unser Innerstes.

Unser Herr Jesus Christus sagte in seiner Bergpredigt:

Mt.6,22-23

"Das Auge ist die Leuchte des Leibes. Wenn nun dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein.

Wenn aber dein Auge verdorben ist, so wird dein ganzer Leib finster sein.

Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein!"


Jesus spricht in diesem Zusammenhang eigentlich über die Dinge, die wir als Schatz wahrnehmen. Dinge die uns viel bedeuten, in denen wir Zeit, Energie und Hingabe investieren.

Und in besonderen Weise spricht er von dem Reichtum und den Schätzen auf dieser Welt, wonach sich viele sehnen und ausstrecken. Jesus sagt: „Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.“ Mt.6,21

Und dann gebraucht er die Analogie (den Vergleich) des menschlichen Auges, um das geistliche Sehvermögen zu erklären.

In diesen Versen wird deutlich, dass wir durch die Augen das Licht in uns aufnehmen. Doch das Auge kann entweder klarsehen oder auch Krank sein und einen getrübten Blick haben. Angewandt auf unseren geistlichen Augen will uns das sagen: Je nachdem welche Motive wir haben, wonach uns verlangt und welchen Absichten wir dienen. So werden wir entweder von dem Licht Gottes durchflutet oder unsere geistliche Sehkraft wird durch Bosheit verdunkelt.


Also wie du auf Jesus schaust, wird beeinflusst von dem: was du von ihm hältst, woran du glaubst und wie du ihn siehst. Der richtige Blick auf ihn verändert dein ganzes Leben. Es hat Auswirkung auf alle Teile deines Seins.

Ich möchte dir persönlich die Frage stellen, wie siehst du Jesus? Für wen hältst du ihn und was bewirkt er in dir?

Und ich möchte euch mit hineinnehmen, damit eure Augen erleuchtet werden. Glänzen und freudestrahlend diesen Jesus erkennen.


Und dazu möchte ich uns drei Sichtweisen aufzeigen, wie wir auf ihn sehen sollten.


1. Wir brauchen eine klare Sicht von Jesus


Wie nennt man eine hohe Auflösung beim Fernsehen? - Bei HD Qualität gibt es doch so Abstufungen (entweder HD oder Ultra HD (4K Auflösung)

Die Auflösung beschreibt wie echt und realitätsnah das Bild wiedergegeben wird. Desto höher die Auflösung, desto mehr Details sehen wir. (Mehr Pixel/Farbpunkte) Das Bild wird schärfer, konkreter und deutlicher.


Genauso brauchen wir eine hohe Auflösung um dieses Jesus Kind zu verstehen.

Für viele ist diese Weihnachtstradition in ein total verzehrtes Bild geraten. - Sie sehen nur diesen lieben, kleinen und hilflosen Jungen, gemütlich in einer Krippe liegen. Im Stall sind Esel und Ochse, Hirten und die heiligen 3 Könige beisammen.

Doch das Bild entspricht überhaupt nicht der biblischen Wahrheit. Das ist so, als würde man einen Magneten an ein Röhrenfernseher halten. Kennt jemand das noch? Dann werden da plötzlich ganz viele Farben angezeigt, die das Bild verzehren.


Ich möchte euch keine 4 K Auflösung, aber eine 3 K Auflösung von Jesus geben.

1K: Das erste K steht für Krippe.

Gott kam zu uns!!! Er wurde arm, damit wir reich werden können.

- Wahren Reichtum finden wir nur in Jesus Christus, den Sohn Gottes, der auf die Erde kam.


2K. Das zweite K steht für Kreuz.

Simeon sagte: „ Denn meine Augen haben dein Heil gesehen.“ Wenn wir auf dieses Jesuskind schauen, dann müssen wir immer wissen, dass er mit einem Auftrag kam. Er musste sterben und unsere Sündenschuld ans Kreuz heften. Damit wir durch sein stellvertretenden tot ewiges Leben bekommen können.

Zu den Galatern schreibt Paulus die warnenden Worte:

Gal.3,1 "ihr unverständigen Galater, wer hat euch verzaubert, dass ihr der Wahrheit nicht gehorcht, euch, denen Jesus Christus als unter euch gekreuzigt vor die Augen gemalt worden ist?"

Den Galatern sind Sicherungen durchgeknallt, wo das wahre Bild des Evangeliums in Gefahr war. Sie bekamen eine falsche Sichtweise von Jesus. Und Paulus drückt die Sicherung wieder rein, indem er ihnen das richtige Bild von Jesus aufzeigt: Jesus den Gekreuzigten.


3K. Das dritte K steht für Krone. Jesus ist Auferstanden und hat seinen rechtmäßigen Platz neben seinem Vater eingenommen. Er trägt die Krone und er ist der HERR! Vor ihm werden sich einmal alle Knie beugen


Und interessanterweise hatten alle die Personen in der Bibel, die das verstanden haben, funkelnde Augen. Die hatten kein einseitiges Bild von Jesus. - Der König Herodes, der hatte eine einseitige Sichtweise. Er sah nur, dass dieses Kind ein König werden würde und sah seine Macht gefährdet.


Paulus war es ein großes Anliegen, dass wir immer mehr das Bild über Gott verstehen. Das unsere Auflösung höher wird, weil es einen direkten Einfluss auf unser Leben hat. Er betet im Epheserbrief für die Gemeinde, damit Sie eine rechte Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn Jesus Christus erlangen.

Eph.1,17-19 "dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch [den] Geist der Weisheit und Offenbarung gebein der Erkenntnis seiner selbst, 18 erleuchtete Augen eures Verständnisses, damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung und was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen ist, 19 was auch die überwältigende Größe seiner Kraftwirkung an uns ist, die wir glauben, gemäß der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke."


Dieses Gebet hat das Ziel, dass Gottes Geist uns Weisheit und Einblick in das Wesen Gottes gibt. Damit uns die Augen für das Geheimnis über Jesus Christus eröffnet wird. Damit wir erkennen, wer und wie er ist! Und das führt dazu, dass unsere geistlichen Augen sehend werden: - Wir verstehen, wozu wir berufen sind

- Worauf wir hoffen können

- Und welch unvorstellbares reiches Erbe auf uns wartet. - Wir sollen dadurch erfahren, mit welcher unermesslichen großen Kraft Gott in uns wirkt.


Unsere Augen fangen an zu glänzen und zu leuchten, indem wir immer mehr über den Herrn Jesus Christus erkennen. Wir verstehen seine Größe, seine Macht und seine Wirksamkeit in unserem Leben! Und das ist gewaltig!


2. Und das löst einen liebenden Blick aus. Ich beobachte manchmal die Jugendlichen in unserer Gemeinde und suche nach verliebten Blicken. Ich glaube das deutlichste Kennzeichen für Verliebtheit, dass wir nach außen tragen, steht in unseren Augen geschrieben. Wie wir jemanden anschauen.

Plötzlich sieht man jemanden mit ganz anderen Augen:

--> Da kommt jemand und hat einen Kartoffelsack angezogen und der Verliebte denkt an heiße Pommes Frittes.


Als David in Lebensgefahr war und sich vor Abimelech wahnsinnig gestellt hat, so kam er nur Haarscharf mit seinem Leben davon. Doch er wusste, dass er es Gott zu verdanken hatte und so kann er seine Bewunderung nicht zurückhalten. Er schreibt:


"Ich will den HERRN preisen allezeit, sein Lob soll immerzu in meinem Mund sein. 3 Meine Seele rühme sich des HERRN; die Elenden sollen es hören und sich freuen. 4 Erhebt mit mir den HERRN, und lasst uns miteinander seinen Namen erhöhen! 5 Als ich den HERRN suchte, antwortete er mir und rettete mich aus allen meinen Ängsten. 6 Die auf ihn blicken, werden strahlen, und ihr Angesicht wird nicht beschämt." Ps.34,2-6


David möchte mit all seiner Macht den Herrn erheben. Er möchte ihn preisen, ihn loben, ihn rühmen. Er ist so voller Dank, dass er sich wünscht, dass alle mit einstimmen und den Namen des Herrn erhöhen.

Strahlende Augen kommen von dem Blick auf Jesus Christus.

Desto tiefer wir die Gnade verstehen, umso größer wird unsere Ehrerbietung für ihn sein. Und umso größer die Bewunderung für unseren Herrn ist, umso lieber werden wir ihm nachahmen.

Im dritten Kapitel des 2. Thessalonicher Briefes schreibt Paulus: "Der Herr aber lenke eure Herzen zu der Liebe Gottes und zum standhaften Ausharren des Christus!" 2.Thess.3,5

Als erstes müssen wir die Liebe Gottes begreifen und durchdenken wie Christus so standhaft für uns gelitten hat. Wie er als Schöpfer, sich von seinen Geschöpfen peinigen lassen hat. Wie er die Qualen und Schmerzen trug. Er blieb standhaft. Und dann, wenn wir von seiner Liebe ergriffen worden sind, dann können auch wir ihn lieben.


Paulus hinterlässt uns im Epheserbrief noch ein zweites Gebet, dass ihm wichtig für die Gemeinde war: Eph.3,14-21


"Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, 15 von dem jedes Geschlecht im Himmel und auf Erden den Namen erhält, 16 dass er euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit gebe, durch seinen Geist mit Kraft gestärkt zu werden an dem inneren Menschen, 17 dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne, damit ihr, in Liebe gewurzelt und gegründet, 18 dazu fähig seid, mit allen Heiligen zu begreifen, was die Breite, die Länge, die Tiefe und die Höhe sei,"

und die Liebe des Christus zu erkennen, die doch alle Erkenntnis übersteigt, damit ihr erfüllt werdet bis zur ganzen Fülle Gottes. 20 Dem aber, der weit über die Maßen mehr zu tun vermag als wir bitten oder verstehen, gemäß der Kraft, die in uns wirkt, 21 ihm sei die Ehre in der Gemeinde in Christus Jesus, auf alle Geschlechter der Ewigkeit der Ewigkeiten! Amen."


Im zweiten Gebet gewichtet Paulus die Liebe. Sein Gebet ist es, dass Christus durch den Glauben in uns lebt. Wir sollen in seiner Liebe fest verwurzelt sein. Wir sollen auf seine Liebe bauen. Sie soll uns umgeben und erfüllen. Denn nur dann können wir das volle Ausmaß seiner Liebe erfahren!!! Paulus ringt darum, dass wir diese Liebe immer tiefer verstehen. Wir werden Sie nie vollumfänglich begreifen und fassen können und doch können wir von ihr erfüllt werden! Erfüllt bis zur ganzen Fülle Gottes.


Wie schauen Menschen ihre Vorbilder, ihre Superstars und ihre Helden an? Sie verehren Sie, sie eifern ihnen nach und möchten genau so sein, wie ihr Idol. Und wenn ihr großes Vorbild ein lächerliches T-Shirt in der Öffentlichkeit trägt, so rennen gleich alle los und kaufen sich das gleiche T-Shirt.


Wenn dein Glaubensleben öde, langweilig und träge ist. Dann hast du noch eine geringe Auflösung der Gnade und Liebe Gottes. Dann hast du noch nicht viel verstanden, was es bedeutet mit Christus Eins gemacht zu sein und eine heilige und königliche Berufung zu haben. Dann ist er dir noch nicht so kostbar, dass er dein ein und alles ist.


"Denn dazu seid ihr berufen, weil auch Christus für uns gelitten und uns ein Vorbild hinterlassen hat, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt" 1.Petr.2,21

Nachfolge passiert erst dann, wenn Jesus unser Vorbild ist. Wenn unsere Liebe zu ihm entflammt ist.

Schaut, wenn ich jemanden vom ganzen Herzen liebe,

- dann ist kein Weg zu weit.

- Keine Anstrengung zu schwer.

- Keine Arbeit zu hart.

- Keine Zeit zu lang.


Ich komme zum letzten Sichtweise:


3. Wir müssen den Herrn allezeit vor Augen haben


"Ich habe den HERRN allezeit vor Augen; weil er zu meiner Rechten ist, wanke ich nicht." Ps.16,8

David fasst den festen Entschluss, dem Herrn allezeit vor Augen zu haben. Ihn immer in seinem Sichtfeld zu haben und ihn in sein Blick zu schieben. Er war der feste Anker, die Burg und der Felsen seiner Seele.


Vielleicht kennt jemand von euch Virtual Reality Brillen.

- Da zieht man sich eine Brille an und man sieht eine virtuelle Welt. Egal wo man hinschaut, die Welt um dich herum geht mit.

Und das sehr realitätsnah.


Einige Arbeitskollegen von mir waren im Computermuseum, wo man solche Brillen aufsetzen konnte. Und da hat einer der Kollegen diese angezogen und war auf einmal mitten im Ozean. Und dann grinste er, weil er die Unterwasserwelt so schön fand. Er sah sich zu allen Seiten um und dann schaute er hinter sich.

Und plötzlich kippte er fast nach vorne um und riss sich die Brille ab. Da kam ein Hai auf ihn zu geschwommen und wollte ihn fressen. Und da hat er so eine Panik bekommen, dass er sich die Brille abriss.


Aber so eine Brille meint David nicht. Er zeichnet sich keine unechte, virtuelle Welt auf, wo er alles tun und lassen kann. Wo er sich seinen eigenen Gott kreiert und mit ihm allein auf Wolken sitzt. Er lebt in keiner abgehobenen, illusionierten Welt.


Viel mehr entspricht seine Aussage mehr Augmented Reality.

- Das ist auch eine Brille, aber durch diese sieht man ganz normal die reale Welt.

Doch das ist nicht nur eine normale Brille, sondern man kann Bilder in die reale Welt projizieren. (Dann sieht man plötzlich Pokemon durch dein Garten laufen.)


David hat die Dinge klar und deutlich gesehen, aber er hat immer wieder das Bild des Herrn sich vor Augen gestellt. Nicht physisch durch ein echtes Bild. Sondern er rechnete zu jeder Zeit mit der Anwesenheit und dem Handeln des Herrn. Er machte sich immer wieder der Tatsache bewusst, dass er vor dem lebendigen Gott lebte.

Und so sollten wir uns auch immer wieder die Krippe, das Kreuz und die Krone in unserem Sichtfeld einblenden.

Damit wir die Dinge richtig sehen und bewerten können. Nur durch den Filter Christus werden wir eine hohe Auflösung zum Leben bekommen.

Wir sollten ihn bewusst als Realität wahrnehmen, mit ihm rechnen und uns von ihm die Blickrichtung einstellen lassen.

David schreibt, dass er den Herrn allezeit vor Augen hat. Nicht weit weg, sondern zu seiner Rechten steht er und daher weiß er, dass er nicht wanken wird!


Ein fester Blick auf den Herrn löst Festigkeit aus.

Dann wird man nicht wanken.

Manchmal sieht unser Glaubensleben wie ein Aktiendiagramm aus.

(Hoch, runter, hoch, runter, hoch, runter).

Und obwohl sich viele daran gewöhnt haben.

Ist es nicht normal! Wanken ist nicht normal!

Die Bibel sagt, ein geistliches Leben ist wie organischer Wachstum (Wachsendes Baby). Nur das man nie abbaut. Also eine stetige Steigung. Und Gott hat uns alles dafür gegeben, damit wir so leben können.

Das Problem jedoch ist, dass wir unseren Blick von unserem Herrn lösen!


Dem Herrn allezeit vor Augen zu haben, bedeutet, dass der Herr in unserem Leben in allem der Erste und der Mittelpunkt ist. Ein Kind Gottes sollte allem widerstehen, was seinem Vater den Vorrang streitig machen und die Gemeinschaft mit ihm stören möchte.

Unsere Blicke werden von so vielen schönen Verpackungen, Geschenkpapier, Kostbarkeiten und falschen Lichtern angezogen, dass wir sehr bemüht darum sein sollten fokussiert auf Jesus zu bleiben. So schnell verstricken wir uns in der Sünde und fallen.

Würden wir jedoch fest auf den Anfänger und Vollender des Glaubens schauen, so wäre weniger Schwankungen in unserem oft jämmerlichen Christen da sein.

David schreibt an einer andern Stelle

"Meine Augen sind stets auf den HERRN gerichtet, denn er wird meine Füße aus dem Netz ziehen." Psalm 25,15


Wir wollen uns prüfen im Licht dieses Wortes.

- Sind wir Gott aufrichtig für sein Gnadenwerk dankbar?

- Hat Gott bei uns wirklich den Vorrang?

- Suchen wir vor allem nach dem, was droben ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt?

- Ist Christus wirklich unser Leben?

- Gibt uns sein Wille wirklich unsere Entschlüsse ein?

- Ist die Ehre Gottes tatsächlich das einzige Ziel aller meiner Bemühungen?

Wenn das so ist, so darfst du voller Freude blicken, denn dann ist es wahr, dass du nicht wanken wirst. Denn dann besitzt dein Herz eine Quelle, die niemals versiegt. Aus deinem Leib werden ströme lebendigen Wassers fließen


Ich finde einen Vers im Matthäusevangelium sehr schön, womit ich abschließen möchte. Und zwar als Petrus, Jakobus und Johannes, Jesus auf einen hohen Berg begleiteten, da sahen Sie die Verklärung Jesu und wie Mose und Elia da waren. Dann kam eine helle Wolke und Gott der Vater gab Zeugnis ab über seinen Sohn. Da fielen die drei Jünger auf ihr Angesicht und Jesus richtete sie wieder auf, dann lesen wir:


"Als sie aber ihre Augen erhoben, sahen sie niemand als Jesus allein." Mt.17,8


Möge unser Blick in dieser Weihnachtszeit allein auf Jesus fallen. Alles andere ist schön und wir dürfen es mit Freuden genießen, aber Jesus allein schenkt uns den wahren Glanz in unseren Augen.

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