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Wenn ich gewusst hätte, mit wem ich es zu tun hatte.

Aktualisiert: 7. Jan. 2021


Man erzählt von Viktoria, der Königin von England, dass sie während ihres Aufenthalts in ihrer Sommerresidenz Balmoral gern in einfachen Kleidern durch den Wald wanderte und sich freute, wenn sie unerkannt blieb. Vor einigen Jahren geriet sie während eines solchen Spaziergangs in ein heftiges Unwetter. Als sie eine alte Hütte sah, rannte sie auf sie zu, um sich unterzustellen. In dieser Hütte lebte eine alte Bäuerin allein, die das Haus nur verliess, um nach ihrer Ziege zu sehen und den kleinen Garten zu bestellen. Die Königin grüsste sie und fragte, ob sie ihr einen Regenschirm leihen könne, sie werde auch dafür sorgen, dass er schnell zurückgebracht würde. Die alte Frau hatte die Königin noch nie gesehen, sie hatte also keine Ahnung, wer da bei ihr Unterschlupf gesucht hatte. "Nun", antwortete sie ziemlich mürrisch, "ich habe zwei Schirme. Der eine ist sehr gut, fast neu. Ich habe ihn kaum gebraucht. der andere ist alt, er ist nichts mehr wert, den können Sie nehmen; den neuen verleihe ich keinem - wer weiss denn, ob ich ihn jemals zurückbekomme." Mit diesen Worten gab sie der Königin den abgetragenen alten Schirm, dessen Stangen nach allen Seiten Herausspießten. Die Königin dachte, bei diesem Wetter sei ein schlechter Schirm immer noch besser als gar keiner, und nahm ihn höflich an. Sie dankte der Frau und ging mit einem kleinen Lächeln hinaus. Doch wie gross war der Schrecken der armen alten Frau, als am nächsten Morgen ein Diener in der königlichen Livree eintrat und ihr im Namen der Königin Viktoria den alten Schirm zurückbrachte! Sie lasse danken und versichern, dass er ihrer Majestät gute Dienste geleistet habe, sagte der Überbringer. Wie traurig war die Frau nun, dass sie der Königin nicht das Allerbeste, das sie besass, angeboten hatte, und wieder und wieder klagte sie: "Wenn ich es nur gewusst hätte! Oh, wenn ich es nur gewusst hätte!"


Ja - wenn ich es nur gewusst hätte! Oh - wenn ich es nur gewusst hätte!


Neulich begegnete ich eine Person, die ich ganz gut kenne, aber lange nicht mehr gesehen habe. Ich schaute diese Person nicht wirklich an, sondern warf nur einen kurzen Blick auf sie. Setzte mich zwar neben diese Person hin, aber mir war nicht bewusst, wer das war. Ich erkannte diese Person nicht.

Erst später bemerkte ich wer die Person neben mir war. Und dann dachte ich, hätte ich vorher gesehen wer neben mir saß, hätte ich sie ganz anders begrüsst. Dann hätte ich dieser Person mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Aber weil ich nur so flüchtig hingeschaut habe, erkannte ich sie nicht.

Ja - wenn ich es nur gewusst hätte! Oh - wenn ich es nur gewusst hätte!

--> Dann hätte ich mich anders verhalten.

"Denn ihr kennt ja die Gnade unseres Herrn Jesus Christus,

dass er, obwohl er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet." 2.Kor. 8,9


Kennen wir diese Gnade? Die Gnade Jesus Christus?

Dieser Vers sagt aus:

Das REICH --> ARM wird und ARM --> Reich wird.

Die Frage die wir uns stellen wollen ist: „Wer wird Arm und wer wird Reich?“


Heute wenn ich die Kinder fragen würde, wird man an Weihnachten reich oder arm?


– Dann werden die Kinder wahrscheinlich sagen, dass sie reich werden, denn es gibt ja schliesslich Geschenke. Die Eltern dagegen werden vielleicht sagen, das Weihnachten ein ordentliches Loch ins Portemonnaie reisst. Die Kinder haben so viele Wünsche, und jedes Jahr werden die Wünsche teurer und teurer.


– Der Arbeitnehmer bekommt vielleicht einen Weihnachtszuschuss oder ein 13. Gehalt. Und auch er wird sagen an Weihnachten lässt sich gut leben. Man wird reich. Der Arbeitgeber dagegen sagt: Man wird alles andere als Reich. Wenn ich allen meinen Angestellten den dreizehnten Monatslohn ausgezahlt habe, bin ich so gut wie pleite.


Nun wir sehen: Ob man nun Reich oder Arm wird hängt davon ab, ob man der Beschenkte oder der Schenkende ist. Damit der eine ein wenig reicher werden kann, muss der andere ein bisschen ärmer werden.

Mathematisch gesagt: Das Verhältnis ist umgekehrt proportional.


Wenn ich meinen Sohn für 50 € ein Spielzeug kaufe und ihm dieses schenke.

Dann habe ich 50 € weniger. Mein Sohn hat jedoch ein Spielzeug für 50€ mehr.


Der Vers, den wir gerade gelesen haben, spricht genau von diesem Wechselspiel zwischen arm und reich. Jesus ist erst reich und wird dann arm. Wir dagegen sind erst arm und werden dann reich.


Ich glaube, wenn die alte Bäuerin gewusst hätte, dass die Königin Viktoria bei ihr war.

Dann hätte sie sie wahrscheinlich in ihr Haus eingeladen, ihr das beste Essen aufgetischt. Ihr die besten Kleider angezogen und ihr den besten Regenschirm gegeben. Sie hätte wahrscheinlich den Regenschirm gehalten und die Königin nach Hause gebracht.

Und warum hätte sie das gemacht? --> Weil sie vielleicht gehofft hätte, ein wenig Reichtum abzubekommen.

Das ist Religion, wir denken wir müssen irgendetwas tun, damit wir ein wenig Reichtum abbekommen.


Stattdessen kommt der Reiche.

Und er war nicht der Reichste von vielen Reichen. Sondern ihm gehören alle Reichen mit all ihrem Reichtum.

Jesus ist nicht der höchste Gipfel in einer Bergkette; er ist die Sonne über allen Gipfeln.

Jesus ist der, der alles geschaffen hat. Er ist der Eigentümer des gesamten Universums, aller Planeten und Galaxien.

Er ist der Eigentümer der ganzen Erdkugel mit ihren Menschen und all ihren Schätzen. Die Menschen sind seine Menschen, und all ihr Reichtum ist sein Reichtum.


Ich will keinen Stier aus deinem Haus nehmen, keine Böcke aus deinen Hürden; denn mir gehören alle Tiere des Waldes, das Vieh auf tausend Bergen. Ich kenne alle Vögel auf den Bergen, und was sich auf dem Feld regt, ist mir bekannt. Wenn ich hungrig wäre, so würde ich es dir nicht sagen; denn mir gehört der Erdkreis und was ihn erfüllt. (Psalm 50,9-12)


Jesus war reich bevor er auf die Erde kam.

Er lebte bevor er geboren wurde.

Er ist Sohn Gottes. Er ist Gott in Person.

Und Gott ist ewig, ohne Anfang und ohne Ende.

Jesus war reich als er noch im Himmel war, bei seinem Vater.


Doch dann wurde er arm. Wie wurde er arm?


Indem er seine Gottheit in Fleisch und Blut gegossen hat!!!


Der Herr des Universums kam in diese Welt. Er betrat unsere Welt durch eine Tür namens Bethlehem, und die Welt wurde dadurch für immer verändert.


»Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit«

(Johannes 1,14)


Jesus sagte von sich selber, dass er nicht mal ein eigenes Bett hatte.

Er wurde geboren in einer geborgten/geliehenen Futterkrippe. Es war kein Platz im Gasthaus. Draußen im Viehstall sollte er geboren werden.

Er predigte in einem geborgten/geliehenen Boot.

Er ritt auf einem geborgten/geliehenen Esel.

Er hielt sein letztes Abendmahl in einem geborgten/geliehenen Saal.

Er wurde begraben in einem geborgten/geliehenen Grab.

Er beanspruchte nichts für sich.

Der einzige Raum, den er beansprucht, ist das menschliche Herz.

Und wir wollen uns jetzt einmal anschauen, welche Reaktion auf diese Armut folgt.

Die Hirten waren die Einzigen die sehen durften, dass dieses in Armut geborene Kind, einen reichen Ursprung hat.

Und zwar erscheint den Hirten ein Engel, welcher ihnen den Grund seines Kommens erklärt.

Plötzlich erscheint die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten und sprachen:


"Herrlichkeit ist bei Gott in der Höhe und Friede auf Erden, und unter den Menschen Gottes Wohlgefallen." (Lk. 2,13&14)


--> Der Begriff Heerscharen bezeichnet ein Heerlager. Eine Militärische Gruppierung. Also hier kommt das himmlische Heerlager zu den Hirten und man könnte meinen jetzt gibt es Krieg. Stattdessen bringen sie die Botschaft von Frieden und Gottes Wohlgefallen!


Nachdem die Engel weg waren sprachen die Hirten unter sich:


"Lasst uns nach Bethlehem gehen, um die Sache zu sehen, die geschehen ist, die der Herr uns verkündet hat!"

(Lk.2,15-20)


Das war der Beweggrund der Hirten, dass sie zur Krippe gekommen sind:

Sie dachten sich:

Ja wenn das wirklich so ist, wie es der Engel gesagt hat, dann will ich mich davon überzeugen!!!

Wenn das wirklich wahr ist, dann wird da ein Kind sein, wenn ich dahingehe.

Dann werde ich persönlich diesen Jesus erleben.)


Sie setzten sich in Bewegung um sich davon zu überzeugen. Wobei ich nicht glaube, dass die Hirten zweifelten, sondern viel mehr dachten sie sich:

„der Engel hat gesagt, dass der Retter geboren ist, er hat uns auch gesagt wo ich diesen Retter finde. → In der Stadt Davids, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegend.

Also wenn ich weiß wo er ist und wer er ist.

Wieso sollte ich ihn dann nicht kennen lernen?

Ich möchte ihn sehen. Er soll auch mein Retter sein!!!


Das war der Beweggrund der Hirten!!!


Kinder stellen ja immer wieder die Frage: „Warum?“.

Und wenn man dann denkt, dazu kann man nicht mehr warum fragen.

Dann fragen die Kinder: Und „warum“ kann man nicht mehr „warum“ dazu fragen?


Und ich denke ab und zu fehlt uns das. Wir nehmen einige Dinge einfach als zu Selbstverständlich an. Und zwar könnten wir uns die Frage stellen:



Warum bekamen ausgerechnet die Hirten diesen Vorzug von Gott?

Ein paar Zeilen aus dem 1.Buch Mose geben uns vielleicht einen kleinen Hinweis auf den sozialen Status der Hirten:

Joseph, ein Israelit, der es zu einer einflussreichen Stellung in Ägypten gebracht hatte, gab seinen eingewanderten Brüdern einen Ratschlag, was zu tun sei, um im Nildelta wohnen zu können: Fremde waren nicht immer willkommen. Josephs Rat an die Brüder lautete, zu zugeben, dass sie schon seit vielen Generationen Hirten waren:

Wenn der Pharao euch nach eurem Beruf fragt, sagte Joseph, dann antwortet:

Schon seit vielen Generationen sind wir Viehhirten.“ Wenn ihr ihm das sagt, wird er euch hier in Goschen wohnen lassen! Die Ägypter wollten nämlich mit Viehhirten nichts zu tun haben, weil dieser Beruf bei ihnen verachtet war

(1. Mose 46,33-34)


Es ist ebenso eine Tatsache, dass Hirten auch anders wo verachtet waren. Tiere zu hüten war eine von jenen Beschäftigungen, die viele tun mussten, aber die eigentlich niemand haben wollte. Insbesondere die Hebräer

liebten Sauberkeit und Reinlichkeit. Das Leben mit Schafen führte aber eher zu müden Füßen, langen Schichten und unerwünschten Düften. Bären und Löwen lauerten in der Wildnis. Die Schafe tendieren dazu wegzulaufen,

und der Hirte musste die verlorenen Schafe auf gefährlichen Klippen suchen. Und es gibt kaum einen Job, der so einsam sein konnte. Kein Wunder, dass David, der ein Hirtenjunge war, den Gott zum König machte, seinen kreativen Geist der Poesie und Liedern zuwandte. Ein Hirte musste sich die langen Stunden auf die eine oder andere Weise vertreiben.

Das legt einen unwiderstehlichen Gedanken nahe. Bei David machte Gott einen Hirten zum König, und bei Jesus machte er einen König zum Opferlamm. Auf diese Weise bringt unser Herr ewig unsere Gleichungen durcheinander, die wir uns zu machen versuchen, um die Welt und ihre Wege zu verstehen. Er wählte Bethlehem, nicht Rom oder Athen oder gar Jerusalem. Er wählte Israel, ein unterdrücktes Land, das beinahe sein Geburtsrecht vergessen hatte. Und er wählte einen Zimmermann und seine Verlobte als Eltern.


Die ersten Besucher auf der Gästeliste waren die Hirten. Das war eine Ehre, die den Niedrigsten der Niedrigen vorbehalten war, den am wenigsten Gebildeten, Hilfsarbeitern in der Landwirtschaft, die vom örtlichen Adel verachtet wurden – Männer, deren Haut von Schweiß glänzte, deren Kleidung den Gestank des Feldes ausdünsteten, die noch nicht einmal die grundlegendsten Manieren hatten, die eine Sprache benutzten, die für Kinderohren nicht geeignet ist – Leute, die einen Minimal-Lohn bezogen, die wahrscheinlich in keinem anständigen Lokal jener Zeit Zugang hatten in dieser Nacht wurden sie vom Himmel bevorzugt.

Doch nicht nur die Hirten bekamen die Geburt des neuen Königs mit, sondern auch die Weisen sind von weit weg gekommen und suchten den König der Juden, um ihn anzubeten.


Als das der König Herodes hörte, erschrak er, und das ganz Jerusalem mit ihm. (Mt.2,3)


Herodes erschrak und ganz Jerusalem mit ihm.

Nicht nur Herodes erschrak, sondern ganz Jerusalem mit ihm.

(Jerusalem ist der heilige Ort der Juden, dort wimmelt es nur so von Religiösen Führern und „frommen“ Menschen.

Daher kommen wahrscheinlich auch die Weisen nach Jerusalem und fragen: „Wo ist denn der neue König der Juden?“. Wenn er existiert, dann muss er doch hier sein.

Herodes lässt die Priester und Schriftgelehrte holen und fordert von ihnen, dass sie ihm sagen sollten, wo der neue König geboren werden sollte. Diese wälzen ihre Schriften und finden in Micha 4,14 den Geburtsort. Herodes beauftragt die Weisen nach Bethlehem zu gehen und nach dem Kind zu forschen und dann zurück zu kehren um ihm alles über dieses Kind zu sagen.

Herodes fürchtete sein Thron sei in Gefahr.

Deswegen bekommt er und die Menschen in Jerusalem es mit der Angst zu tun.

Sie wollten keinen neuen König. Denn ihr „ICH“ war ihr König.

Die Hirten sie gingen zu Jesus, weil sie ihren Retter suchten.

Herodes und Jerusalem wollten keinen Retter, sie hatten ihre Religion.

• Religion braucht keinen Retter.

• Religion ist Selbstgerecht.

· In Vers 7 lesen wir davon, dass Herodes die Weisen „heimlich“ holen ließ.

Auch das zeugt von Religion. Religion arbeitet verdeckt, heimlich und hat das Ziel die Menschen dumm zu halten.

· In Vers 8 lesen wir, wie Herodes heuchelt und meint, er wolle alles über das Kind wissen, damit auch er kommen und anbeten kann.

Auch das ist ein Zeichen für Religion. Da wird gelogen, anstatt die Wahrheit zu sagen.

Wenn wir nun den Beweggrund der Hirte und Weisen gegenüber Herodes und Jerusalem stellen sollten. Werden wir folgende Feststellung machen:


• Aus der Sicht von Herodes und Jerusalem stellte Weihnachten Angst und persönliches Erschrecken da, weil der neue König meinem „Ich“ Konkurrenz machen könnte.


• Die Weisen und Hirten hatten jedoch einen Glauben und ein persönliches Interesse diesen König aller Könige kennen zu lernen, denn er sollte ihr Retter sein. Der Frieden und Gottes Wohlgefallen herstellt.


Ich komme zum Schlussgedanken und damit auch zu dem, was ich eigentlich sagen wollte:

– Zu Weihnachten ist die Kirche meistens voller als sonst. Menschen die das ganze Jahr nichts mit der Kirche zu tun haben wollen, sitzen auf einmal in der Kirche und bewundern das kleine Jesus Kind.


Doch oft ist uns gar nicht bewusst, wen wir da eigentlich vor uns haben.

Dieses Kind ist die Fleischwerdung Gottes.


Er war Reich, hielt dies jedoch nicht wie ein Raub fest, sondern er wurde Arm.

Damit die Armen, reich werden.


Dies können wir auf unterschiedliche Art und Weise erleben.

Entweder so wie es die Hirten taten, die ihren Retter in Jesus suchten.

Oder wie Herodes es tat, der einen Feind in Jesus suchte.


Ich möchte mit einer kleinen Geschichte versuchen deutlich zu machen, was Gott eigentlich getan hat:


Ein König hatte einen Minister, einen sehr gebildeten Mann, der Christ wurde und seinen Glauben vor dem ganzen Volk bekannte. Er erklärte, dass er an Jesus glaube, der in diese Welt gekommen sei, um die Menschen von Schuld und Tod zu erlösen. Dem König war das unverständlich. "Aber", sagte er, "wenn ich will, dass etwas geschehen soll, dann gebiete ich meinen Dienern, und das genügt. Warum sollte der König aller Könige selbst in diese Welt kommen?"

Der König wollte den Minister wegen seiner Bekehrung zum Christusglauben entlassen. Da er ihn aber sehr liebte, versprach er ihm Gnade, wenn er eine Antwort auf diese Frage wüsste. "Gewährt mir vierundzwanzig Stunden, Majestät", erwiderte der Minister, "und ich will Euch antworten."

Der Minister liess einen geschickten Schnitzkünstler holen und beauftragte ihn, eine Puppe anzufertigen und sie genau so, wie das zweijährige Kind des Königs zu kleiden.

Am folgenden Tag machte der König im Boot eine Spazierfahrt. Der Schnitzkünstler war angewiesen, am Ufer des Flusses zu warten und auf ein vereinbartes Zeichen die Puppe ins Wasser zu werfen. Der König sah die Puppe fallen, in der Meinung, es sei sein Kind, sprang er ins Wasser.

Der Minister fragte ihn dann, warum er selbst sein Kind habe retten wollen, während doch ein Wort an seine Diener genügt hätte. "Es ist das Herz des Vaters, das so handeln musste!" erwiderte der König.

Und der Minister antwortete: "So hat sich auch Gott nicht damit zufrieden gegeben, den Menschen nur eine Heilsbotschaft zu senden, sondern seine unendliche Liebe ließ ihn selbst vom Himmel herabsteigen, um uns zu retten...








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