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Wenn es Gott gäbe … … dann gäbe es kein Leid!?

Leid, Schmerz und Katastrophen plagen diese Welt!



Wer kennt Sie nicht? Bilder des Leids, Schmerz, Krankheit und schrecklicher Ereignisse.

Mittlerweile haben wir uns vielleicht dran gewöhnt, dass ein dunkler Schatten durch die Nachrichten zieht. - Wenn wieder hunderte Flüchtlinge ertrunken sind, bei dem Versuch eine Reise in eine bessere Welt anzutreten. - Wenn der IS wieder durch seine Grausamkeiten Menschen abgeschlachtet hat und sich ausbreiten konnte. - Krieg, Hungersnot und Epidemien in Afrika lassen uns vielleicht kalt.

Doch jetzt hört man immer häufiger von Terror ganz in unserer Nähe. Und wir schrecken auf. Wie kann das sein?

Plötzlich durchzieht auch uns der Schmerz des Leids, wenn wir direkt betroffen sind.

Gerade wenn das Leid nicht mehr so weit weg ist, sondern an der eigenen Haustür anklopft. Dann wacht man plötzlich auf und fühlt sich nicht mehr so sicher in seiner eigenen Wohlfühloase.

Wenn Menschen die man liebt, krank werden oder sogar sterben, dann befällt auch uns der seelische Schmerz, der nach dem Warum fragt?


Warum lässt Gott das zu?


Neulich sprach ich mit meinem Arbeitskollegen über den Glauben. Er fragte mich, wie ich das Leid mit Gott vereinbaren kann?

Ich denke das ist eine gute Frage! „Wie kann ein allmächtiger Schöpfer Gott, ein Gott der Liebe, der alle Macht hat, Leid zulassen?“

Diese Frage habe ich nicht das erste Mal gehört.


Ich bin damals häufiger mit dem Zug von Osnabrück nach Hause gefahren und da sprach mich ein betrunkener Mann an, ob ich Geld für ihn hätte. Ich konnte ihn keins geben, aber es entwickelte sich ein gutes Gespräch. Wir setzten uns auf eine Bank und er klagte mir sein Leid. Ich weiß nicht mehr genau, was ihm widerfahren ist, aber ich meine seine Tochter ist gestorben und anschließend ist seine Frau von ihm gegangen. Und dann stellte er die Frage, die so Viele vor ihm schon gestellt haben: Warum lässt Gott das zu?

Ich war doch Messdiener. Ich bin doch ein anständiger Mann. Ich habe niemanden etwas getan. Warum musste mir dieses Leid widerfahren?


Jedes Mal, wenn ich Einladungen oder Traktate in der Stadt verteilt habe, stoße ich auf Menschen, dir mir alle die gleiche Frage stellen. „Warum lässt Gott das zu?“ Warum bin ich von Leid betroffen


Gar nicht so lange her, da gabelte ich einen Mann von der Straße auf und brachte ihn zum Bahnhof. Er war alkoholisiert und meinte sich rechtfertigen zu müssen. Seine Frau ist ihm Fremdgegangen und lebt jetzt nicht mehr bei ihm und deswegen ist er jetzt dem Alkohol verfallen. Hierbei kamen wir auf den Glauben zu sprechen und auch er machte Gott Vorwürfe über das Leid, dass ihm widerfahren ist.


Also wir sehen, diese Frage beschäftig die Menschen! Diese Frage beschäftigt uns!

Und deswegen soll das auch unser Thema heute sein!


Wir stellen uns die Frage: „Kann oder will Gott nicht, das Leid abstellen?“

Ich möchte zunächst ein paar Bibelverse vorne anstellen:


Nahum 1,7 Gütig ist der Herr, eine Zuflucht am Tag der Not; und er kennt die, welche auf ihn vertrauen.

- Gott präsentiert sich hier als Gütig.

Wo bleibt denn seine Güte? Werden einige vielleicht fragen Aber anstatt, dass er dem Leid ein Ende bereitet, möchte er ein Zufluchtsort in Zeiten der Not sein. Also anstatt, dass Gott uns vor Not bewahrt, will er uns in der Not begegnen.

Das beantwortet uns zwar nicht unsere Frage.

Zeigt uns jedoch auf, dass er Not sieht und sich zur Hilfe anbietet.

Wir schauen uns ein weiteren Vers an:


Jak.5,11 Siehe wir preisen die glückselig, welche standhaft ausharren! Von Hiobs standhaften Ausharren habt ihr gehört, und ihr habt das Ende gesehen, das der Herr für ihn bereitet hat; denn der Herr ist voll Mitleid und Erbarmen

- Hier lesen wir zwar, dass Gott Hiobs leiden ein Ende bereitet hat, aber dennoch hat er das Leid zugelassen. Hiob hat jede Form des Leids getroffen. Das Sprichwort: „Eine Hiobsbotschaft bekommen…“ stammt von seinem Leid. Wir lesen davon, dass ein Bote nach dem anderen an Hiob herantritt und ihm mitteilt, dass seine Kinder nacheinander gestorben und verunglückt sind. Als nächstes wurde ihm sein Besitz genommen und anschließend wurde er schrecklich Krank. Er hatte an seinem ganzen Körper böse Geschwüre, sodass er in Asche saß und sich mit einer Scherbe Kratzte. Seine Frau verlangte von ihm, dass er sein Glauben abschören sollte. Gott ließ dies alles zu, obwohl Hiob ein sehr gottesfürchtiger und gerechter Mann war. Warum? Wir kennen die Antwort nicht! Aber einen wichtigen Aspekt sehen wir an dieser Stelle: „Der Herr ist voll Mitleid und Erbarmen“. Und damit möchte ich zu meiner ersten Aussage kommen:

1. Gott leidet mit dem Leid dieser Welt.

Er verschont die Menschen zwar nicht immer vor Leiderfahrungen, aber er ist mitfühlend! Er leidet mit, er fühlt mit! Es schmerzt ihn! Das Wort Erbarmen bedeutet: Er hat eine starke innere Anteilnahme am Leid, an der Not anderer und dies ist verbunden mit dem Drang, ihnen zu helfen und sie zu trösten.


Also wir sehen Gott ist kein Tyrann, der mit den Menschen herumspielt, als hätten Sie kein Wert. Er hat kein Gefallen am Leid dieser Welt. Ganz im Gegenteil. Es schmerzt ihn zutiefst.

So darfst auch du wissen: Gott kennt deine Schmerzen, er weiß wie du dich fühlst, weil er genauso empfindet. Und deswegen ist er auch die beste Adresse, wenn dir Leid widerfährt. Du darfst mit deinem Leid zu ihm kommen!

Und dennoch müssen wir festhalten, dass er das Leid nicht abstellt!

Für einige wird diese Antwort ausreichen, um sich mit dem Leid abzufinden.

Doch mein Kollege sagte mir ganz klar, dass ihm Bibelverse und Begründungen aus Glauben heraus nicht ausreichen.

Und daher möchten wir uns noch mehr Gedanken über das Leid machen.


Was ist Leid?

Zunächst einmal möchten wir uns die Frage stellen: Was empfinden wir eigentlich als Leid?

- Dazu gehört sicherlich Schmerz, Krankheit und der Tod. Die Nichterfüllung unserer Bedürfnisse, wie z.B. Hunger / Durst oder auch Freiheit. Also im Prinzip alles was uns körperlich oder seelisch belastet.


- Aber ich denke auch gerade Ungerechtigkeit empfinden wir als extrem Leidvoll!

Also wenn Kinder etwas angetan wird, dann empfinden wir das als grauenvoll und schmerzhaft.

Aber wenn ein Mörder die Todesstrafe erhält, dann lässt es viele kalt.

Also was ist der Unterschied? Es ist eine ethische Frage. Eine Frage über Gerechtigkeit. Wenn Grausamkeiten zu Recht geschehen, dann ist es für die meisten kein Leid.

Wird jemand jedoch zu Unrecht misshandelt, dann sprechen wir von Leid.


Und hierbei entsteht das erste Problem! - Wir Menschen haben unterschiedlich Vorstellungen von Gerechtigkeit.

Der Terrorkämpfer meint er sei im Recht, wenn er für seine Überzeugungen Menschen tötet. Leid empfindet er, wenn sein Mitsoldaten sterben.

Wir dagegen empfinden es genau andersrum.

Also wir sehen, wir müssen uns auf eine gemeinsame Gerechtigkeit verständigen. Um das Leid zu hinterfragen.

Ich bin davon überzeugt, dass der Gott der Bibel der einzig wahre Gott ist und lege deswegen seine Gerechtigkeit, niedergeschrieben im Wort Gottes, zugrunde:


Gerechtigkeit hinter dem Leid.

Schauen wir uns nun die Gerechtigkeit hinter dem Leid an:

Jemand hat mal die Frage gestellt:

Wo ist Gott, wenn ein Flugzeug in ein Hochhaus rast?

Wo ist Gott, wenn Bomben in Bussen explodieren?

Und wir stellen weitere Fragen:

Wo ist Gott, wenn Millionen in Raketenabwehrsysteme gesteckt werden, und Millionen verhungern?

Wo ist Gott, wenn der Müll in den Ozeanen versinkt und die Ozeane in Müll?

Wo war Gott, als der Atomtod über den Städten aufstieg?

Und wo war Gott, wenn Erdbeben und Überschwemmungen immer wieder dort auftreten wo die Menschen auch ohne sie schon ums Überleben kämpfen?

Wo ist Gott, wenn die Nachrichten jeden Tag von Gewalt, Hunger, Verzweiflung, Intoleranz und Toten geprägt sind?“


Und die antwortet lautet: Er schaut zu und leidet mit.

Der Schöpfer muss mit anschauen, wie sein Geschöpf, die Schöpfung zerstört.

Wir sehen, dass wir in einer grausamen, ungerechten Welt leben. Und diese Ungerechtigkeit führt zu Leid!

Also wenn Gott das Leid beseitigen sollte, dann müsste er bei der Ungerechtigkeit anfangen.


Und genau das tat er. Er gab den Menschen das Gesetz, dass die Gerechtigkeit wahren sollte. Und wenn die Menschen sich daran halten würden, so gäbe es den größten Teil des Leids nicht mehr!

Doch die Menschheit widersetzt sich den Geboten Gottes! Und niemand, auch nicht einer (außer Jesus) hat das Gesetz Gottes völlig eingehalten.

Und dies führt nicht nur zum irdischen Leid, sondern auch zur geistlichen Trennung mit Gott. Was wiederum bedeutet, dass eine ewige Trennung nach dem Tod bevorsteht! Die Bibel nennt diese ewige Trennung von Gott, die Hölle!

Damit komme ich zur zweiten Antwort über Leid:


2. Leid entsteht durch menschliche Ungerechtigkeit

Indem wir Gott zu Leid anklagen, ziehen wir ihm die Waffen an, die wir tragen. Wir machen ihn für die Dinge Verantwortlich, die wir verbockt haben. Denn der Mensch ist der Verursacher von Leid. Gott schränkt den Menschen nicht ein in seinem freien Willen, andern Leid anzutun!!!

Und ja, er könnte jede Ungerechtigkeit abstellen! Aber dazu müsste er eine zweite Sintflut über die Welt kommen lassen. Die einen jeden das Leben nehmen müsste. Denn niemand ist vollkommen gerecht von uns! Jeder von uns, hat einem andern schon mal Leid angetan! Er hat jedoch versprochen, dies nie wieder zu tun!


Ursache der Ungerechtigkeit:

Wenn wir mit der biblischen Brille schauen dann entdecken wir die Ursache des Leids in der Sünde Adams. Wir wollen dazu 3 Verse lesen:

1.Mose 2,17 aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben!


Röm.5,12

Denn wenn infolge der Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft kam durch den einen, …

Röm.8,22 Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt

Adam wusste, dass wenn er von dem Baum der Erkenntnis essen würde, das Sterben beginnen würde.

Für ihn und alle Generationen nach ihm. Nicht nur sein leibliches sterben, auch die ganze Schöpfung wäre der Vergänglichkeit unterworfen. Also auch die Natur stirbt ab.

Sie nimmt ab.

Sie zerfällt. Und wir tragen mit großen Schritten dazu bei.

Das ist der Grund, weshalb Menschen Krank werden. Weshalb Naturkatastrophen stattfinden. Weshalb Kinder bereits Tod geboren werden oder Krank zur Welt kommen. Doch das schlimmste kommt noch: Durch Adam ist die Sünde in die Welt gekommen. Sodass jeder dazu verdammt ist, zu sündigen. Das wiederum zerstört die Beziehung zu Gott. Die Sünde ist die Wurzel der Ungerechtigkeit.

Wir fragen uns manchmal, warum Gott so weit weg erscheint? Die Antwort liegt darin, dass die Welt der Sünde unterworfen ist. Wir haben einen Heiligen und Gerechten Gott, dem Sünde Fremd ist und daher entsteht eine Distanz zwischen Gott und Mensch! Der ewige Tod tritt ab diesem Zeitpunkt ein. Gerade, weil Gott vollkommen Gerecht ist und deswegen auch vollkommen Gerechtigkeit fordert. Verfehlt jeder die Herrlichkeit, die er vor Gott haben sollte und ist der ewigen Hölle geweiht.

Wir leben auf einer gefallenen Welt, bei der der Fürst dieser Welt regiert, welcher der Satan selbst ist. (Eph.2,2)

Leid ist das sichtbare Gesicht des Bösen! Erst dadurch erkennen und entblößen wir die Folgen eines Lebens ohne GOTT! Gerade durch das Leid können wir den unsichtbaren Fürsten, der in der Luft herrscht, entlarven.

Dass es sich um Satans Reich handelt wird auch deutlich in der Aussage Jesu Christi, kurz vor seiner Hinrichtung: Wo er sagt: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wäre mein Reich von dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde, nun aber ist mein Reich nicht von hier. Joh.18,36

Also die Welt ist nicht Gottes Reich, sondern Satans Reich. Wenn es Gottes Reich wäre, dann würde Gott das Leid nicht zulassen. Aber das Reich Gottes tritt erst nach dem Tod ein.


Leid hat jedoch auch etwas positives! Auch wenn Leid immer negativ belegt ist, kann Leid etwas positives bewirken. Gerade diese Seite der Medaille lässt mich verstehen, warum Gott Leid gewissermaßen zulässt und sogar nutzt.


3. Durch Leid bist du für Gott ansprechbar

Er demütigte dich und ließ dich hungern und speiste dich mit Manna, das du und deine Väter nie gekannt hatten, auf dass er dir kundtäte, dass der Mensch nicht lebt vom Brot allein, sondern von allem, was aus dem Mund des HERRN geht.5 Mose 8:3 Israel musste ein Erziehungsweg durch die Wüste nehmen, damit Sie Gott wiederentdeckten. Gott teilt sich durch seine Güte immer wieder mit, doch solange es uns gut geht, denken wir nicht an Gott. Sobald jedoch Leid in unser Leben tritt, lernen wir entweder das Beten oder das Fluchen. Entweder wir denken endlich über unser Tod nach oder wir fragen Gott: Warum?

Gott spricht durch Leid! Er macht auf sich Aufmerksam durch Leid. Nicht indem er Leid verursacht, sondern indem er es zulässt.

Ich kenne zahlreiche Beispiele, wo Menschen zum Glauben an den Herrn Jesus gekommen sind, gerade in Zeiten der Not.

Wir haben auch zahlreiche biblische Beispiele:

- Denken wir an den Kerkermeister von Philippi. Er wollte sich das Leben nehmen, als er dachte, dass die Gefangenen entlaufen waren. Doch Paulus widmete sich ihm und er wurde gläubig.

- Denken wir an den Mann, der zur Jesu Seite gekreuzigt wurde. Der eine fluchte Jesus, der andere bat Jesus, dass er an ihn denken würde.

- Denken wir an Maria Magdalena und all die anderen Nachfolger.

- Die meisten sind Jesus im Leid begegnet.

- Der eine war Blind, der andere Taub, wieder ein anderer war Taub, Stumm, einige waren Besessen.

- Wiederum andere kamen zu Jesus, damit er ihr Kind gesund mache.

- Eine Frau suchte Jesus Nähe, weil Sie nicht mehr weiter wusste. Sie harte starke Blutungen, ihr Leben lang und ist bereits bei sämtlichen Ärzten gewesen und keiner konnte ihr helfen. Nun hat Sie ihr ganzes Geld verbraucht, aber war immer noch Krank. Sie rührte ihn an und wurde gesund.

Gott spricht also durch Leid. Leid ist zwar nie, was Gott wollte. Doch wie sonst bekommt er Gehör in einer tauben Welt!!!

Und deswegen lässt Gott manchmal Leid zu. Vielleicht erfährst du auch gerade Leid. Du hast das Gefühl, das Dach stürzt über dein Kopf ein. Und du bist verzweifelt und weißt nicht wohin mit deinen negativen Gedanken. Es ist so als würde sich der Magen zusammenschnüren. Dann möchte ich dir raten, bete zu Gott! - Es ist der Ruf Gottes an dich! - Wende dich an ihn und er wird dir Antwort geben! - Vielleicht bist du noch nicht sein Kind, dann möchte er um alles in der Welt deine Seele retten. Er liebt dich und will dich zu sich ziehen!


Ich denke wir können es Gott nicht verübeln, wenn er Dinge in unserem Leben zulässt, die uns heilen sollen. Heilen von dem tiefergehenden Problem der Sünde. Er möchte uns für die Ewigkeit erretten!


Wenn ein Chirurg einen tiefen Schnitt macht, damit er kranke Organe operieren kann, dann werden wir ihm doch keine Vorwürfe machen. Er will uns gesundmachen!

So will Gott uns auch die Sünde herausoperieren. Deshalb schickte er seinen eingeborenen Sohn, damit jeder der an ihm glaubt (an sein Opfertod), ewiges Leben haben kann.

Gerade in schwierigen Situationen stellen sich Menschen wieder die Frage nach Gott. Sie lernen wieder zu beten und interessanterweise füllen sich wieder die Kirchen, wenn sich eine schlimme Tragödie zugetragen hat.


An einer Stelle in der Bibel heißt es:

„Lehre uns zu bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden“


Welche Lektion bringt uns wohl das Nachdenken über das Sterben am besten bei? Ist es nicht gerade das Eintreten des Todes?


Die Frage, die viel wichtiger ist, wie reagierst du darauf?

Lenkst du dich ab und sitzt die Frage nach dem Tod aus?

Oder horchst du hin, ob du nicht die Stimme Gottes hörst, der dir ein Leben nach dem Tod in Jesus Christus schenken möchte? Klug sein bedeutet: Vorsorge zu treffen. Gewissheit zu haben!


4. In Zeiten des Leids durchdringt die Herrlichkeit Gottes

Wir lesen in Johannes von einem Mann der blind geboren war. Und Jesus Jünger fragen ihn, ob seine Eltern oder er selbst gesündigt hat, sodass er mit Blindheit bestraft wurde. Doch Jesus lehnt beide Möglichkeiten ab und sagt: Weder dieser hat gesündigt, noch seine Eltern; sondern an ihm sollten die Werke Gottes offenbar werden! (Johannes 9, 1-3) Anschließend heilte Jesus ihn. Jesus gebrauchte diese Situation, um auf diese Weise die Herrlichkeit Gottes kund zu machen.

Die Bibel sagt uns in Röm.8,28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.

Also sowohl die guten, als auch die schlechten Ereignisse haben ihre Bedeutung. Auch Leid ist einer der Diener zum Besten. So schwer es uns auch fällt, Leid anzunehmen, so ist es doch ein großer Trost wissen zu dürfen, dass dies zum Besten dienen soll. Es hat einen Sinn!


Nick Vujicic suchte jahrelang nach einer rationalen Erklärung und merkt nicht nur, dass es keine Erklärung gibt, sondern dass ihm eine Erklärung nicht helfen würde. „Ich brauche Frieden – mehr als Arme und Beine.“, stellt er fest und stößt dann auf die Textstelle mit dem Blindgeborenen. Ihm wird klar, dass er so wie er ist, die Herrlichkeit Gottes an ihm offenbar werden soll.

Seine Lebensgeschichte macht deutlich: Mein Leben ist lebenswert, auch im Leid, auch wenn ich auf vieles verzichten muss.


Hiob, über den wir am Anfang gesprochen haben, sagte in Hiob 23,10:

Er aber kennt meinen Weg; er prüfe mich, so werde ich wie Gold hervorgehen!

Mit „prüfe mich“ meint Hiob eine Prüfung durch Leid. Hiob ist tief verankert in Gott und obwohl er gerecht war, musste er viel Leid ertragen. Auch wenn er es Anfang nicht verstand, so musste er einsehen, dass Gottes Wege so viele weiter sind als seine eigenen. Gott ist so viel größer. Gott ist souverän.


Schon viele haben bezeugt, dass Sie Gott gerade in Zeiten der Not auf eine Weise begegnet sind, wie nie zuvor. Plötzlich war Gott so nah, dass man ihn förmlich spüren konnte. Sie spürten eine innere Kraft, einen Frieden der alles überragte.

Ich bewundere die Eltern von Mia. Dem einjährigen Mädchen, die wegen eines Gehirntumors den größten Teil ihren Lebens im Krankenhaus verbracht hat. Wir haben das dank, der wunderbaren Zeilen der Eltern mitverfolgen dürfen. Ich denke diese Familie durfte Gott erfahren, wie die wenigsten von uns.

- Leiden kann uns heranreifen lassen oder uns in das Bild Christi gestalten!


- Desweiteren kann eigenes Leid uns dazu befähigen, andere in ihrem Leid zu trösten. (Psalm.73)

- Und manchmal wird man auch durch Leid auf eine Aufgabe vorbereitet, die einem bevorsteht.


Den letzten Punkt den ich nennen möchte ist:

5. Durch Leid entsteht die frohe Botschaft

Jesus sagt in Joh.12,24

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, so bleibt es allein; wenn es aber stirbt, so bringt es viel Frucht.

Jesus gebraucht hier ein natürliches Phänomen, dass seine Zuhörer kannten und nutzt dieses Bild um die Bedeutung seines anstehenden Todes zu erklären. So wie das Saatkorn in die Erde fällt und stirbt, um reichliche Ernte hervorzubringen, so wird auch der Tod des Sohnes Gottes zur Errettung vieler Menschen führen.

1. Einen Tag nach dem er das sagte, wurde er gefangen genommen. 2. Man hat ihn vor das religiöse Gericht des Hohenpriesters geführt und ihn für Schuldig erklärt, weil er sich Gott gleich gemacht hat. 3. Dann schleppte man ihn vor Pilatus, vor dem römischen Statthalter und auch er vernahm Jesus, doch er konnte keine Schuld an ihm finden. 4. Letzten Endes gab er jedoch unter dem Druck des Volkes nach und ließ diesen Jesus geißeln. 5. Man presste eine Dornenkrone auf sein Kopf, dann schlug man mit Stöcker auf den Kopf, sodass sich die Dornen in den Schädel bohrten 6. Dann geißelte man ihn (mit einer Peitsche, in der Metallstücke und Knochensplitter eingeflochten wurden) solange, bis sein Rücken nur noch eine offene Wunde war. 7. Man verspottete ihn und anschließend zwang man ihm, das Kreuz an dem er sterben sollte, durch die Stadt hin zum Hügel Golgatha zu schleppen. 8. Das raue Kreuz wurde auf den offenen Rücken Jesus gelegt. 9. Unter dieser Last brach er zusammen. 10. Man richtete ihn auf und zwang ihn weiterzugehen. Demütig ging er, wie ein Lamm, zur Schlachtbank. 11. Am Kreuz angekommen, trieb man Nägel durch seine Hände und Füße, um sein Leib an das Kreuz zu heften. 12. Dann wurde das Kreuz aufgerichtet. Der Körper sackte ab. Das Atmen wurde schwer! Welch grausame Folterung, wo Jesus doch voller Liebe war. Und die Menschen, die mit ansahen, wie Jesus Kranke heilte. Wie er nichts als Liebe weitergab, verspotteten ihn frech ins Angesicht.

Die Bibel sagt uns, dass er wegen unserer Sünden dort hing. Er starb stellvertretend für die Sünden, die wir taten. Er musste das erleiden, was wir durch unsere Ungerechtigkeit verursacht haben.

Lieber Leser! An diesem Kreuz lies Gott das Leid zu, um uns das Leid der Sünde abzunehmen!

Er stirbt als Gerechter den Tod eines Ungerechten! - Doch in dieser Finsternis bricht die frohe Botschaft herein. Jesus ist am dritten Tag auferstanden! Er lebt und bringt damit die frohe Botschaft, dass der Tod besiegt ist.

Jeder der Jesus im Glauben annimmt, darf dieses ewige Leben in Anspruch nehmen.

Jesus sagt:

- Kommt alle her zu mir, die ihr Müheselig und Beladen seid, ich möchte euch erquicken. - Ich habe euch ein Wohnung bei meinem Vater bereitet. In Offenbarung 21 lesen wir, dass Gott einmal alle Tränen abwischen wird, der Tod wird nicht mehr sein, auch kein Leid, kein Geschrei oder Schmerz.

Inmitten der größten Finsternis, strahlt das Licht der frohen Botschaft herein.


Er möchte dich befreien, von allen deinen Lasten.

Auch wenn er dein Leid nicht unbedingt abstellen wird, so darfst du wissen, dass er dir eine Hoffnung geben möchte, die unserem Verstand übersteigt.

Ich möchte dich einladen, wenn du Jesus Christus noch nicht als deinen persönlichen Heiland und Herrn angenommen hast, dann darfst du das heute tun.

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