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Böses im Namen des Guten

Römer 12,21

"Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem."


Römer 12,9

"Die Liebe sei ohne Falsch. Hasst das Böse, hängt dem Guten an."



„Es würde sehr wenig Böses auf Erden getan werden, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.“ Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916)


Wenn man darüber nachdenkt, warum das Christentum an vielen Orten so einen schlechten Ruf hat, dann könnte man als einer der Hauptgründe die Kreuzzüge und Zwangstaufen angeben. Nicht die Verfolgung der Christenheit, sondern das Erheben zur Staatsreligion hat dem Christentum den größten Schaden zugefügt. Vorher lebten die Christen nach den Maßstäben der Bibel, die zu Frieden, Demut, Güte und Barmherzigkeit aufriefen.

Doch durch die Vermischung mit dem Staat und dem plötzlichen Anstieg zu Macht und Reichtum, wurde das Christentum nun zur weltlichen Methode.

- Sie trug die Fahne des Guten, die das Böse rechtfertigte. - Nun gab man dem Bösen ein frommes Gewand. - Der Zweck heiligte nun die Mittel. Und auch wen Christentum vorne dran stand, bedeutete es noch lange nicht, dass das eigentliche Christentum dahinter stand. Im Namen von Christus wurden grausame Verbrechen begangen, die ich nicht verstehen kann. Die auch niemals im Sinne von Christus waren. Als Nachfolger Christi kann ich mich mit den Taten, Handlungen und Äußerungen dieser bösen Machenschaften nicht identifizieren. Das Christentum und der Name Christus wurde für eigene Interessen missbraucht und somit verdienen diese Menschen nicht den Namen „Christen“.

Niemals hätte Christus dies akzeptiert oder toleriert.

Viel mehr hätte Christus ihre Tische mit dem Gold umgestoßen und die Kreuzfahnen zerrissen und hätte dann gesagt:

"Mein Kreuz soll keine Räubersymbol sein, sondern ein Zeichen der persönlichen Erlösung. Niemals habe ich Reichtum und Macht verlangt, sonst hätte ich mir sie genommen.

Nein meine Gemeinde soll meinen Fußspuren folgen, die in die Demut, Selbstverleugnung und Sanftmut führen.

Wie könnt ihr zum Schwert greifen, wo ich euch doch die Liebe gezeigt habe."

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